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"Miesegrimm in Gefahr"

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Miesegrimm® in Gefahr - Die geheimnisvolle Höhle   

+++ Auch als E-Book +++

ISBN 978-3-8334-7712-6 - Paperback, 120 Seiten - € 9,80 (inkl. MwSt.)
Verlag: Books on Demand

"Unser Freund ist in großer Gefahr! Und was mindestens genauso schlimm ist, es werden auch die unsichtbaren Grenzen zu unserer verborgenen Welt zerstört…!"

Plötzlich stecken Felix und Sebastian wieder mitten in einem Abenteuer und werden auf eine harte Probe gestellt. Sie müssen es mit einem Feind aufnehmen, der nicht nur ihren Wald zerstört, sondern auch zu einer Bedrohung für Miesegrimm wird und den Lebensraum ihrer neuen Freunde gefährdet.

Sie nehmen all ihren Mut zusammen und stellen sich gemeinsam einem Gegner, der beide Welten in Aufruhr versetzt.


Leseprobe:

… Der Kobold legte eine Hand auf die Klinke der Terrassentür, als ein lauter Gong vom See her ertönte. Sein Klang hing noch eine Weile in der Luft, wurde langsam leiser und verstummte.
Balduins Gesicht hellte sich auf. Er schaute zurück und sah an den beiden Jungen vorbei. Felix drehte sich ebenfalls um und ließ den Blick über den vertrauten Garten schweifen. Vor ihm schlängelte sich der schmale Pfad zwischen den verblühten Stauden und Pflanzen zum Seeufer hin. Eine Bank stand im Schatten der Weiden, deren hängende Äste sich im Wind leicht hin und her bewegten. "Was ist los?", fragte der Junge. Er konnte beim besten Willen nichts Außergewöhnliches entdecken.
Doch Balduin achtete nicht auf ihn. Der Kobold machte kehrt und lief durch den Garten zum See. Felix und Sebastian zögerten nicht lange und liefen ihm hinterher. Am Ufer holten sie ihn ein. Balduin kniete auf einem Steg, der ein paar Meter von den Weiden entfernt in den See hineinführte. An einem Holzpflock, der mit einigen anderen den Steg dicht über der Wasseroberfläche hielt, hing ein kleiner Gong. Ein Klöppel lehnte ruhig an der bronzenen Scheibe. An ihm war ein straffes Seil befestigt, dessen Ende sich unterhalb der Wasseroberfläche befand.
Balduin beugte sich über den Rand und starrte angestrengt ins Wasser. Während er sich mit einer Hand am Stegboden festhielt, tauchte er die andere in den See. Sein Hemd hatte er sich bis zu den Ellenbogen hochgekrempelt. Felix und Sebastian traten langsam näher und hockten sich zu beiden Seiten neben den Kobold.
Ohne zu wissen, was das alles zu bedeuten hatte, starrte Felix in das Wasser vor seiner Nase. Der See war so klar, dass er bis auf den Grund sehen konnte. Dabei spielte ihm die unruhige Wasseroberfläche einen Streich und es sah so aus, als ob sich die großen Steine unter ihm hin und her bewegen würden. Das Seegras tanzte in einer leichten Strömung.
Eine Forelle schwamm direkt unter ihm auf der Stelle. Nur ihre Flossen bewegten sich von Zeit zu Zeit. Felix sah nun auch, was am Ende des Seils befestigt war. Ein dicker Stein hielt es straff gespannt. Die Forelle bewegte sich etwas und stieß mit ihrem Maul dagegen. Der Klöppel schlug an den Gong, der gleich darauf erneut ertönte. Ein lauter schwingender Ton erfüllte die Luft. Felix konnte sehen, wie sich Balduins Hand behutsam der Forelle näherte. Der Kobold öffnete eine kleine Tasche, die dem Fisch um den schuppigen Körper hing. Er nahm etwas heraus, klopfte der Forelle mit dem Finger leicht auf den Rücken und zog seine Hand aus dem Wasser. Die Forelle machte eine zuckende Bewegung und verschwand blitzartig zwischen den Halmen des Seegrases.
Balduin schüttelte sich die Wassertropfen ab und hielt ein kleines, in Blätter gehülltes Päckchen in die Höhe. "Ich habe Post bekommen." Der Kobold lächelte, wickelte ein braunes Papier aus den nassen Blättern und warf einen Blick darauf. "Taschenpost von Benedikt?", wunderte er sich und runzelte die Stirn. Felix schaute noch einmal kurz in das Wasser zurück, aber von der Forelle war längst nichts mehr zu sehen.
Balduin wurde still, las eine Weile und brummte schließlich: "Aber warum denn bei den drei Tannen …? Will er etwa …?" Der Kobold schüttelte den Kopf. "Nein, das ist unmöglich!", murmelte er vor sich hin, ließ den Brief sinken und starrte gedankenverloren über das Wasser.
Felix schielte auf die Nachricht und versuchte etwas von ihrem Inhalt zu erhaschen, aber zu seiner Enttäuschung faltete Balduin das Papier schnell zusammen und steckte es in die Hosentasche.
"Du siehst aus, als wärst du in deine Schleimbox gefallen. Was ist los? Was schreibt Benedikt?", fragte Sebastian, beugte sich über den Rand des Stegs und kicherte. "’Ne komische Art habt ihr, euch Briefe zu schreiben."
Felix Aufmerksamkeit war ganz auf den Brief gerichtet. "Ja, was schreibt Benedikt?", fragte er noch einmal vorsichtig, als Balduin nicht antwortete.
… Dem Jungen war der besorgte Gesichtsausdruck seines Freundes nicht entgangen. …

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Material zum Buch

Wollt ihr euer Leseverständnis testen?

1. Die Leute von Antolin (www.antolin.de) – Herausgeber Albert Hoffmann - haben sich ein paar nette Fragen für euch ausgedacht.
Antolin ist ein Internetangebot vom Bildungshaus Schulbuchverlag.
Dort könnt ihr euer Leseverständnis testen, wenn eure Schule eine Lizenz hat.

2. Übungsmaterial zum Buch
         -> für 3. Klasse
         -> für 4. Klasse
Das gesamte Übungsmaterial für eine Klasse ist als PDF-Datei zu einem Unkostenbeitrag von 5 € erhältlich.
Habt Ihr Interesse am gesamten Material, schreibt mir einfach eine ->Mail.

 

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Kinderstimmen

Nachdem ein Junge aus einer 2. Klasse erfuhr, dass Forellen in der Koboldwelt die Post transportieren, fragte er:
"Kann man die hinterher auch essen?"
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Mir wird oft die Frage gestellt, wie lange ich denn gebraucht habe, um die Bücher zu schreiben. Nun, für den ersten Band habe ich fast 3 Jahre gebraucht, für die beiden Fortsetzungen jeweils nur ein halbes - bis Dreivierteljahr.
Daraufhin stupste mich mein Sitznachbar zur Rechten aus dem Stuhlkreis in die Seite und meinte: "Na dann haste den Dreh ja jetzt raus …!"
(Ja danke, das hoffe ich auch.)
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"Ich fand es so schade, als das Buch aus war."
Alexia - 11 Jahre
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Nach den Lesungen entstehen im Anschluss häufig Diskussionen mit den Kindern.
Das Thema bei "Miesegrimm in Gefahr" ist u.a. die Angst und wie man am besten damit umgehen kann. Wir fragen uns: Wenn man im Vorneherein schon ein schlechtes Gefühl hat, soll man sich tatsächlich der Gefahr aussetzen oder ihr lieber aus dem Weg gehen? Kann man es wagen, genauer hinzuschauen? Was sagt mir mein Bauch?
Nach ein wenig Hin und Her meldete sich eine Drittklässlerin aus dem Main-Taunus-Kreis zu Wort und sagte mit Nachdruck: "Also – ich bin doch nicht blöd – wenn mir mein Bauch sagt, ich soll nicht in eine Drachenhöhle gehen, dann gehe ich doch da nicht rein und lasse mich wie ein Hähnchen grillen!"
(Richtig so…!)
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