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Miesegrimm®  -  Du kannst auch anders!

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ISBN 978-3-8334-7968-7 - Paperback, 120 Seiten - € 9,80 (inkl. MwSt.)
Verlag: Books on Demand
(Ab Frühjahr 2020 neu aufgelegt im Kelebek Verlag)

„Warum ist Papa in der letzten Zeit bloß so komisch? Vorhin dachte ich, er haut mir eine runter. So etwas hat er noch nie getan …!“

Woran liegt es nur, dass der Vater von Felix und Sebastian nur noch schlechte Laune hat. Durch Zufall geraten die beiden Jungen in die Welt der Fantasie. Dichter Nebel, ausgehend von einem Gespenst namens Miesegrimm, vergiftet ihren Wald und steckt jeden mit Missmut und Griesgrämigkeit an, der mit ihm in Berührung kommt. So auch ihren Vater?

Bei ihren Streifzügen freunden sie sich mit zwei Waldwesen an. Gemeinsam brechen sie auf, um Miesegrimm zu finden und ihren Vater zu retten.


Leseprobe:

... In diesem Moment schlug Baldor, der Großonkel Balduins, mit seiner Gabel an einen Becher und erhob sich langsam von seinem Sitzplatz. Augenblicklich war es mucksmäuschenstill. Alle schauten auf den alten Kobold, der leicht gebückt, auf seinen Stock gestützt dastand und in die Runde blickte. Felix konnte nur noch das Knistern der Fackeln hören, die rund um den Platz aufgestellt worden waren.
„Liebe Freunde, wir sind heute hier zusammengekommen, um der schlechten Laune ein Ende zu bereiten.“ Baldor machte eine Pause, räusperte sich und fuhr fort: „Miesegrimm treibt schon viel zu lange ungehindert sein Unwesen. Ich kenne diesen griesgrämigen Raubritter schon mein Leben lang. Es ist an der Zeit, dass wir ihm endlich seine Grenzen zeigen.“
Die Kobolde murmelten zustimmend und nickten sich zu. ...

... Am anderen Ende des Platzes erhob sich ein kräftiger Kobold, der wohl zu tief in den Becher geschaut haben musste. Er hielt sich mit einer Hand leicht schwankend an der Tischplatte fest und lallte: „Nur zur Rede stellen wird wohl nicht viel nutzen. Einsperren müssen wir diesen Griesgram!“ Ein zweiter Kobold meldete sich zu Wort, der so klein war, dass er gerade über die Tischplatte sehen konnte. Er kletterte auf seinen Stuhl und rief in die Runde: „Einsperren hilft nicht weiter. Wir müssen ihn von hier wegschaffen, dann sind wir erst seine schlechte Laune los!“ Sein Einwand wurde mit einem lauten Gemurmel begrüßt.
Felix Aufmerksamkeit wurde nun auf einen schmächtigen Kobold gelenkt, der ganz in seiner Nähe saß und sich nun ebenfalls erhob. „Ja“, stimmte der Kobold zu, „bringt den Miesepeter weit weg, dann hat sich das Problem von alleine gelöst!“, rief er und hob seinen Becher hoch in die Luft.
Für einen Moment redeten nun alle durcheinander, bis Baldor den Kopf schüttelte, einen Arm hob und um Ruhe bat.
„Haltet ein, meine Freunde. Es ist keine Lösung, Miesegrimm einzusperren oder wegzuschaffen. Wer garantiert euch denn, dass er nicht wieder kommt?“ Der alte Kobold ließ seinen Blick langsam über die Köpfe wandern.
Einige Kobolde nickten.
„Nein“, fuhr Baldor fort, „wir müssen die Ursache des Übels an der Wurzel packen, aber nicht gleich Gewalt anwenden. Der vergiftete Nebel ist Ausdruck von Miesegrimms schlechter Laune und die ist in seinem Wesen begründet. Ihr vergesst die Einsamkeit, die ihn seit Jahrhunderten einhüllt und das aus ihm gemacht hat, was er heute ist!“
„Aber wer will denn schon etwas mit diesem alten Griesgram zu tun haben. Du vielleicht?“, lallte der kräftige Kobold vom anderen Ende des Platzes und schüttelte den Kopf.
Baldor zuckte mit den Achseln. „Zunächst einmal muss Miesegrimm gefunden werden und dann schadet es doch nichts, erst einmal mit ihm zu sprechen, oder?!“ Der Alte sah Felix und Sebastian nun direkt an. „Wenn ihr Balduin und Benedikt dabei helfen wollt, Miesegrimm freundlicher zu stimmen, solltet ihr euch immer über eines im Klaren sein. Es kann euch nichts passieren, solange ihr nur euren Frohsinn bewahrt. Miesegrimm gewinnt seine Macht durch seine schlechte Laune und seinen Missmut. Fröhlichkeit und Optimismus sind ihm fremd. Verlernt das Lachen nicht, dann wird alles gut gehen.“ Ohne noch einen weiteren Einwand abzuwarten, drehte sich der alte Kobold um und verließ schlurfend den Platz. ...

... Für Felix war das alles unglaublich. Er schaute zu Sebastian. Ihre Blicke trafen sich. Doch bevor einer der Brüder etwas sagen konnte, wurde ihre Aufmerksamkeit erneut in Anspruch genommen. Baldavia hatte sich erhoben und begann zu singen. Auf dem Festplatz wurde es abermals still. Ihre glockenklare Stimme war so schön, dass selbst die Fackeln aufgehört hatten, zu knistern. Balduin seufzte und blickte Baldavia mit glänzenden Augen an. Als der letzte Ton verklungen war, raunte ihnen der alte Kobold über den Tisch zu: „Behaltet die Melodie in euren Herzen!“

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Material zum Buch

Wollt ihr euer Leseverständnis testen?

1. Die Leute von Antolin (www.antolin.de) – Herausgeber Albert Hoffmann - haben sich ein paar nette Fragen für euch ausgedacht.
Antolin ist ein Internetangebot vom Bildungshaus Schulbuchverlag.
Dort könnt ihr euer Leseverständnis testen, wenn eure Schule eine Lizenz hat.

2. Übungsmaterial zum Buch
         -> für 3. Klasse
         -> für 4. Klasse

Das gesamte Übungsmaterial für eine Klasse ist als PDF-Datei zu einem Unkostenbeitrag von 5 € erhältlich.
Habt Ihr Interesse am gesamten Material, schreibt mir einfach eine ->Mail.

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Kinderstimmen

Autorenlesung an der James-Krüss-Grundschule in Gilching
Januar 2017

Mir hat das Buch sehr gut gefallen, weil es mich an meinen Papa erinnert, weil er auch manchmal ein Miesegrimm ist. Ich finde das Buch auch cool, weil es spannend und lustig ist. Ich würde das Buch Jungen und Mädchen zwischen 8 bis 12 Jahren empfehlen.
Maya, 9 Jahre

Gut gefallen hat mir, dass es alles lustig und spannend war. Mir hat nichts nicht gefallen.  
Ines, 9 Jahre

Ich fand schlecht an diesem Buch, dass es so kurz war. Aber ich fand sonst alles richtig gut. Ich empfehle das Buch an Kinder ab 9 oder 10 Jahren, die spannende Bücher gerne lesen.
Clara, 10 Jahre
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Autorenlesung an einer Grundschule
geschrieben von Karlson am 06.08.2008 (Klasse 3c der Grundschule)

"Martina Türschmann hat spannend und witzig zugleich erzählt. Sie hat toll vorgelesen.
Das Beste war, das sie dort, wo es besonders spannend geworden ist, aufgehört hat weiterzulesen. Jetzt wissen wir nicht, wie es weiter geht und wollen lesen.
Das Buch ist gut, weil es lustig, spannend und gruselig war.
Lustig waren die beißenden Blumen und die Kobolde Benedikt und Balduin.
Spannend war es, als die Jungen den geheimnisvollen Wanderweg gingen.
Gruselig fand ich Miesegrimm.
Die Bilder von Ruth Richter zu der Geschichte haben mir sehr gut gefallen. Wenn ich mir das Buch kaufen darf, dann bin ich mal gespannt, wie die beiden Jungen ihren Vater erlösen können. Bei der Autorenlesung habe ich etwas Neues erlebt: Die Natur kann gefährlich, spannend und voller Geheimnisse sein."
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Im Anschluss an eine Lesung in einer 3. Klasse meldete sich ein Junge zu Wort, der sehr skeptisch wirkte.
"Glaubst du eigentlich selbst an das, was du da schreibst?", fragte er und verschränkte die Arme vor der Brust.
(Ach herrje …!) "Was soll ich dir denn jetzt dazu sagen? Wenn man nicht an die Welt der Gespenster und Kobolde glaubt, kann man auch den Wanderweg nicht finden, der einen in die Welt der Gespenster bringt!", war meine Antwort.
Der Junge überlegt eine Weile und kam dann zu dem Schluss: "Na gut, dann will ich wieder daran glauben!" Dabei veränderte er um keinen Zentimeter seine Haltung.

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Ein anderes nettes Erlebnis hatte ich in einer 5. Klasse. Auch die Kinder dieses Alters schienen dem Verlauf der Geschichte gespannt zu folgen, denn kein Mucks war zu hören.
Als ich endete, schaute mich ein Junge empört an und fragte: „Hörst du schon auf?“
Ich bestätigte seine Befürchtung.
Daraufhin meinte er sehr entrüstet: „Nein, das kannst du doch jetzt nicht machen!“
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„Wenn meine Mama schlechte Laune hat, soll ich dann das Singen anfangen?“
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Auf meine Frage, wie man sich denn vor der schlechten Laune anderer Menschen schützen kann, meldete sich ein Viertklässler zu Wort und meinte selbstsicher:
"Ich esse dann immer eine Tüte Chips." (Na, dann lass es dir mal schmecken…!)
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Feedback aus Amerika

Tell your mom that my grandma is half way done with her first book and she said it’s lovely and very well written and very suspenseful and she enjoys it very much.
Hailey’s deutsche Großmutter aus Albany/New York, August 2014

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